Die Demoszene ist eine Computer-Subkultur, die in der Blütezeit der 16-Bit-Heimcomputer (Atari und Amiga) bekannt wurde, sie tauchte jedoch erstmals während der 8-bit-Ära auf Computern wie C64 und ZX Spektrum auf.
Demos waren zunächst 'Visitenkarten' von Crackern. Beim Start eines gecrackten Programmes beeindruckte der Cracker durch eine aufwendige grafische, von Sound unterstützte Animation (Intro). Diese Intros entwickelten schnell ein Eigenleben, so dass sie völlig unabhängig von der gecrackten Software wurden. Man nannte sie dann nicht mehr "Demos", sondern "letter" (Brief) oder "message" (Nachricht).
Hauptanliegen der Demos war, die Fähigkeiten des verwendeten Rechners zu zeigen und auszureizen; sie spielten deshalb eine wichtige Rolle in den so genannten "Plattformkriegen" zwischen Amiga, Atari und dem IBM PC. Heute liegt das Hauptaugenmerk eher auf dem Gesamteindruck und dem Stil, als auf der reinen Technikdemonstration - dies macht Demos zu digitaler Kunst.
(wikipedia.org)
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